Ein Gleitschirmflieger hatte am Sonntag, 22.03.2026 Glück im Unglück, als er bei Waldstetten abstürzte und in etwa 15 Metern in einem Baum hängen blieb. Der daraufhin abgesetzte Notruf löste einen Einsatz für mehrere Rettungsorganisationen aus.
Auf der Anfahrt hielten die Einsatzfahrzeuge der DRK-Bergwacht Schwäbisch Gmünd bei einem Verkehrsunfall, der sich auf der Strecke zum abgestürzten Gleitschirmflieger ereignete. Eine der beiden Bergwacht-Einheiten setzte zwei Einsatzkräfte ab, die einen Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgten.
Während sich Einsatzkräfte der DRK-Bergwacht und der ERHT-Gruppe der Feuerwehr zu einer Baumrettung ausrüsteten, baute die Feuerwehr Waldstetten ein Sprungrettungsgerät unter dem Gleitschirmflieger auf, um die brenzlige Lage etwas zu entschärfen.
Unter Einsatzleitung der DRK-Bergwacht Schwäbisch Gmünd stiegen je ein Retter der Bergwacht und der ERHT-Gruppe auf zwei Bäume, zwischen denen sich der Gleitschirmflieger verfangen hatte. Von beiden Seiten wurde ein Seil zu ihm gelassen, mit Hilfe derer er sich sichern konnte. Wie an einer großen Schaukel wurde er daraufhin sicher abgelassen und vom Rettungsdienst medizinisch betreut.
Neben einer Notärztin und dem Rettungsdienst wurde die DRK-Bergwacht Schwäbisch Gmünd und die ERHT-Gruppe (Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen) der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd zur Höhenrettung sowie die Feuerwehr Waldstetten, weitere Einheiten der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und die Polizei alarmiert. Dieser Einsatz hat die langjährig gelebte, sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen im Gmünder Raum erneut unter Beweis gestellt.